Möbel aus Massivholz

Sie sitzen im Büro und Ihre Augen sind ständig trocken? Sie wachen morgens nicht ausgeruht auf, weil Sie denken, die Luft in Ihrem Schlafzimmer ist zu feucht? Die meisten Menschen verbringen den Großteil ihres Tages in geschlossenen Räumen – umso wichtiger ist es, für ein optimales Raumklima zu sorgen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause und was Sie tun können, um für die besten Luftverhältnisse zu sorgen.

  

Inhaltsverzeichnis

  1. Luftfeuchtigkeit in der Wohnung: Was ist gesund?
  2. Raumklima verbessern: Pflanzen und Massivholz
  3. Pflanzen gegen niedrige Luftfeuchtigkeit
  4. Die ideale Luftfeuchtigkeit fürs Büro
  5. Temperatur und Luftfeuchtigkeit: gutes Raumklima für Ihr Schlafzimmer

Luftfeuchtigkeit in der Wohnung: Was ist gesund?

Ein gutes Raumklima setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen – beispielsweise Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder der chemischen Zusammensetzung der Luft. Die Luftfeuchtigkeit ist etwas, was Menschen bei normalen Verhältnissen nicht bemerken – nur Extremwerte werden wahrgenommen.

Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit kann es zu brennenden Augen, spröden Lippen oder trockenen Schleimhäuten kommen, wohingegen zu feuchte Luft recht rasch zu Kondensation und somit zu Schimmelbildung in den Räumen führen kann.

Hohe, niedrige, relative und optimale Luftfeuchtigkeit: Was ist was?

Den Anteil des Wasserdampfs am Gasgemisch der Luft nennt man Luftfeuchtigkeit. Abhängig von Temperatur und Druck kann eine gegebene Menge Luft immer nur eine gewisse Höchstmenge an Wasserdampf enthalten.

Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt dann 100 %. 60 % relative Luftfeuchtigkeit bedeuten also zum Beispiel, dass das Gewicht des Wasserdampfgehalts der Luft momentan zum unter diesen Druck- und Temperaturbedingungen maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei 60 % liegt.


Die absolute Luftfeuchtigkeit (Wasserdampfdichte oder Dampfdichte) ist die Masse des Wasserdampfs in einem bestimmten Luftvolumen. Üblicherweise wird sie in Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft angegeben. Die Grenze nach oben bildet die maximale Feuchtigkeit.

Die Luftfeuchtigkeit steht auch in Zusammenhang mit der Temperatur: In kühlen Räumen ist eine höhere Luftfeuchtigkeit erträglicher als in warmen – so können bei unter 20 Grad auch noch über 70 % Luftfeuchtigkeit als behaglich empfunden werden. Immer unbehaglich ist eine Luftfeuchtigkeit über 95 bzw. unter 23 Prozent. Im Winter kann die Raumluft vor allem in beheizten Räumen zu trocken werden – das heißt, es herrscht eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit.

Für Büro- und Wohnräume wird eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % empfohlen. Für das Schlafzimmer wird empfohlen, eher eine geringe Luftfeuchtigkeit anzustreben: Durch das Ausatmen wird während des Schlafens wieder Wasserdampf erzeugt und die Luftfeuchtigkeit steigt. Wenn sie 60 % relative Luftfeuchtigkeit übersteigt, erhöht sich die Gefahr von Schimmelbildung.

Luftfeuchtigkeit messen

Um die Luftfeuchtigkeit zu messen, benötigt man ein Hygrometer. Davon gibt es verschiedene Arten: Absorbtionshygrometer, Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer. In Wetterstationen werden zur Messung der Luftfeuchtigkeit meist mehrere verschiedene Messgeräte benutzt.

Tipp: Stellen Sie zu Hause ein Hygrometer auf, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. So können Sie bei zu niedrigen oder zu hohen Werten Gegenmaßnahmen treffen.

Raumklima verbessern: Pflanzen und Massivholz

Der menschliche Körper braucht ein gewisses Raumklima, um sich wohlzufühlen – Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur sind dafür ausschlaggebend. Beides kann man auf verschiedene Weise positiv beeinflussen.

Echtholz- bzw. Massivholzmöbel bringen ein Stück Natur in Ihre Räume. Vollholz atmet: Das heißt, es ist in der Lage, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen und wieder abzugeben – je nach der gerade im Raum herrschenden Luftfeuchtigkeit. So unterstützt eine Einrichtung mit Massivholzmöbeln Ihr optimales Raumklima.

Vollholz trägt aber auch dadurch zu einem guten Raumklima bei, dass es frei von giftigen Inhaltsstoffen ist. Spanplatten, die oft zur Herstellung von Möbeln verwendet werden, können beispielsweise Fomaldehyd enthalten, das stark reizend wirkt. Neben Massivholz können zudem Pflanzen das Raumklima positiv beeinflussen – und noch dazu sehen sie gut aus.

Pflanzen gegen niedrige Luftfeuchtigkeit

Grünpflanzen haben eine wunderbare Eigenschaft: Sie können die Luft verbessern. Schadstoffe können aus Möbeln, Teppichen oder Baustoffen gelöst werden und so in die Luft gelangen. Menschen reagieren mitunter empfindlich und mit Beschwerden darauf. Mit Pflanzen als grünen Helfern kann man dagegen ankämpfen.

Wir haben eine Liste mit fünf beliebten, luftreinigenden Pflanzen für Sie zusammengestellt:

  

  • Dieffenbachie
  • Efeu
  • Bogenhanf
  • Kentia Palme
  • Einblatt

Wenn Sie Pflanzen benutzen wollen, um eine geringe Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung auszugleichen, sollten Sie dabei beachten, dass sich nicht alle Zimmerpflanzen als Luftbefeuchter eignen.

Pflanzen, die viel Wasser benötigen geben mehr Wasserdampf an die Raumluft ab als Pflanzen, die Trockenheit bevorzugen.

Die ideale Luftfeuchtigkeit fürs Büro

Im Büro ist die Luftfeuchtigkeit eigentlich eine geregelte Sache. Es gibt genaue gesetzliche Vorgaben, weil das Raumklima ein wesentlicher Bestandteil für Wohlbefinden, Gesundheit und Produktivität am Arbeitsplatz ist. Wird das Raumklima als unbehaglich empfunden, lässt die Leistung nach.

Die optimale Raumtemperatur hängt dabei von Arbeitskleidung und Art der Tätigkeit ab. Die arbeitsmedizinisch empfohlene Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 40 und 70 Prozent.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit: gutes Raumklima für Ihr Schlafzimmer

Achten Sie nach Möglichkeit im Schlafzimmer auf eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad. Im Winter stellt man einfach die Heizung auf die gewünschte Wärme, im Sommer ist das Kühlhalten des Raumes schon schwieriger. Am besten lüftet man nachts und morgens und hält tagsüber die Fenster geschlossen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man die Glasflächen beschatten.

Im Schlafzimmer empfiehlt es sich, auf eine eher geringe Luftfeuchtigkeit zu achten, da man durch Schwitzen und Atmen selbst Wasserdampf produziert und so die relative Luftfeuchtigkeit während des Schlafens steigt. Stoßlüften, bevor man zu Bett geht und Ausschütteln und Lüften der Bettwäsche morgens sind hier hilfreich. Weitere Tipps zum optimalen Schlafklima und Wärmebedürfnis finden Sie im bei uns im LaModula-Lexikon.