Latexmatratzen

  • 100 % Naturlatex
  • schadstoffgeprüft
  • 7 punktelastische Liegezonen
  • für Allergiker geeignet
  • hoher Liegekomfort
  • lange Haltbarkeit

Unsere hochwertigen Latexmatratzen aus 100 % Naturlatex passen sich in jeder Schlafposition punktgenau Ihrem Körper an. Alle Naturlatex-Matratzen sind schadstoffgeprüft, für Allergiker geeignet und haben eine sehr hohe Haltbarkeit. So genießen Sie stets hohen Liegekomfort! weiterlesen ...

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  1. Latexmatratze „Mario“ mit Bezug aus Baumwolle

     
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    • wolkig sanft
    • 18 cm Komfort-Höhe
    • 100 % reiner Bio-Naturlatex
  2. Latexmatratze „Julian“ mit Bezug aus Baumwolle

     
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    100%

    • Extra-Komfort
    • 20 cm Premium-Höhe
    • 100 % reiner Bio-Naturlatex

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Naturlatex-Matratzen

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf Ihrer neuen Naturlatex-Matratze achten müssen und erklären wichtige Fachbegriffe rund um Latexmatratzen. Im Abschnitt Kaufratgeber zeigen wir, wie sich unsere 3 Latexmatratzenmodelle unterscheiden und was Sie bei der Auswahl von Matratzengröße, Bezug und Lattenrost bedenken sollten.

Möchten Sie noch mehr zu den wichtigsten Eigenschaften von Latexmatratzen erfahren? Im Abschnitt Wissenswertes erklären wir, was es mit Härtegrad, Raumgewicht, Punktelastizität und Liegezonen auf sich hat. Unter Herstellung & Vorteile lesen Sie, wie eine Naturlatex-Matratze hergestellt wird und welche Vor- und Nachteile Latexmatratzen haben.

Suchen Sie einen Vergleich zwischen Latexmatratzen, Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen? Im Abschnitt Alternativen vergleichen wir die wichtigsten Matratzenarten und klären, was die Unterschiede zwischen synthetischen Latexmatratzen und Naturlatex-Matratzen sind.

Der Bereich Gesundheit beantwortet die Frage, ob Latexmatratzen schadstofffrei sind, und klärt, ob Latexmatratzen für Allergiker sowie für Kinder und Babys geeignet sind. Abschließend erfahren Sie unter Reinigung, wie Sie Ihre Latexmatratze am besten pflegen.

Kaufratgeber

Sind Sie unsicher, welche unserer 3 Latexmatratzen die richtige für Sie ist? Kein Problem: Wir zeigen Ihnen übersichtlich in einer Tabelle die Gemeinsamkeiten und Unterschiede und erklären, auf welche Eigenschaften es bei Latexmatratzen wirklich ankommt. Danach erklären wir Ihnen, wie Sie die richtige Größe und den passenden Bezug für Ihre Naturlatex-Matratze auswählen und welche Lattenroste für Latexmatratzen geeignet sind.

Was unterscheidet die 3 LaModula-Latexmatratzen?

Alle 3 LaModula-Matratzen bestehen zu 100 % aus Naturlatex und besitzen 7 punktelastische Liegezonen. Diese Latexmatratzen sind für Allergiker geeignet und tragen das Siegel „Standard 100 by OEKO-TEX®“ für schadstoffgeprüfte Matratzen. Mit jeder unserer Naturlatex-Matratzen können Sie also gut und erholsam schlafen.

Bei ein paar wichtigen Qualitätsmerkmalen gibt es aber auch Unterschiede zwischen den Matratzen. Die Tabelle zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

  „Melissa“ „Mario“ „Julian“
Material Naturlatex Naturlatex Naturlatex
Liege­zonen 7 (punkt­elastisch) 7 (punkt­elastisch) 7 (punkt­elastisch)
STANDARD 100
by OEKO-TEX®
✔️ ✔️ ✔️
für Allergiker geeignet
✔️ ✔️ ✔️
Höhe 16 cm 18 cm 20 cm
Raum­gewicht 70-80 kg/m3 70-80 kg/m3 70-90 kg/m3
Härtegrad H3 (medium) bis H4 (fest) H3 (medium) bis H4 (fest) H2 (weich) bis H4 (fest)

 

Die Matratzenhöhe ist ein wichtiges Qualitätskriterium: Der Liegekomfort der Latexmatratze steigt mit zunehmender Höhe der Matratze. Bei unserer Einstiegsmatratze „Melissa“ liegt die Höhe bei 16 cm und bei unserer Komfortmatratze „Mario“ bei 18 cm. Unsere Premiummatratze „Julian“ hat mit 20 cm die Premium-Höhe.

Auch das Raumgewicht ist wichtig: Je höher das Raumgewicht, desto langlebiger und punktelastischer ist die Latexmatratze. Bei einem hohen Raumgewicht darf auch das Körpergewicht höher sein.

Klassische Matratzen haben meist ein Raumgewicht von 40 kg/m3. Selbst unsere Einstiegsmatratze „Melissa“ liegt mit 70-80 kg/m3 deutlich darüber. Unsere Premiummatratze „Julian“ hat mit bis zu 90 kg/m3 das höchste Raumgewicht und damit die höchste Haltbarkeit und Punktelastizität.

Der Härtegrad ist auch entscheidend: Wenn Sie weiche Matratzen bevorzugen, sollten Sie einen niedrigen Härtegrad wählen. Schlafen Sie lieber auf einer festen Matratze, empfehlen wir einen hohen Härtegrad. Bevorzugen Sie die goldene Mitte, ist ein mittlerer Härtegrad die richtige Wahl. Kindern, Jugendlichen sowie Bauch- und Seitenschläfern empfehlen wir einen festen Härtegrad.

Da Menschen mit hohem Körpergewicht stärker in die Matratze einsinken, empfehlen wir schweren Personen ebenfalls einen festen Härtegrad.

Video: Beatrix Büchel, LaModula-Schauraumleitung in Dornbirn

Eine feste Matratze stabilisiert den Körper und bietet einen angenehmen Gegendruck. Unsere Naturlatex-Matratzen „Melissa“ und „Mario“ gibt es in medium und fest. Unsere Premiummatratze „Julian“ gibt es zusätzlich auch mit weichem Härtegrad.

Fazit: Egal, für welche LaModula-Matratze Sie sich entscheiden: Sie bekommen eine langlebige Qualitätsmatratze, auf der Sie erholsame Nächte verbringen. Für den Einstieg empfehlen wir unsere günstigere Latexmatratze „Melissa“. Wenn Sie einen weichen Härtegrad bzw. den höchstmöglichen Liegekomfort wünschen, empfehlen wir unsere Premiummatratze „Julian“. Ein guter Mittelweg ist unsere Latexmatratze „Mario“: mehr Vorteile als „Melissa“ und geringerer Preis als „Julian“.

Welche Größe sollte ich bei einer Latexmatratze wählen?

Für Erwachsene beträgt die Standardgröße von Latexmatratzen 90 x 200 cm. Die Latexmatratze 140 x 200 cm eignet sich für ein großes Einzelbett. Für ein Doppelbett brauchen Sie mindestens die Latexmatratze 160 x 200 cm.

Matratzen mit 180 x 200 cm sind unsere Standardgröße für Doppelbetten. Bei Einzelbetten ist diese Größe sinnvoll für kräftige Personen bzw. Menschen, die sich stark im Bett ausbreiten. Ab einer Breite von 160 x 200 cm liefern wir 2 Matratzen mit einem Überzug: Das hält die beiden Matratzen eng zusammen.

Tipp: Ab 160 x 200 cm können Sie die Festigkeit der beiden Matratzen getrennt wählen!

Jeder hat ein unterschiedliches Gewicht und schläft anders. Manche mögen ihre Matratze lieber weicher, andere mögen es fester. Durch die Auswahl können Sie die Festigkeit an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Matratzenkonfiguration

Worauf muss man beim Bezug der Latexmatratze achten?

Latexmatratzen-Bezüge sind entweder fest mit der Matratze vernäht oder abnehmbar. Abnehmbare Bezüge kann man mit Reißverschlüssen leicht abziehen und bei 40 °C in der Waschmaschine reinigen.

Naturlatex-Matratzen ohne abnehmbaren Bio-Bezug lassen sich schwerer reinigen. Besonders Flecken gehen nur schwer wieder raus. Achten Sie deshalb auf abnehmbare Bezüge beim Kauf der Latexmatratze. Alle Bezüge der LaModula-Matratzen sind abnehmbar und lassen sich leicht reinigen.

Wichtig ist auch das Material des Bezugs: Manche Materialien kühlen Ihren Körper, während andere ihn wärmen. Das sind die Hauptunterschiede unserer Matratzenbezüge:

Baumwolle

    • waschbar bei bis zu 40 °C
    • temperaturausgleichend
    • kontrolliert biologischer Anbau (kbA)

Baumwollbezug für Latexmatratzen

TENCEL™ Fasern/Mais

    • waschbar bei bis zu 40 °C
    • temperaturausgleichend
    • für Allergiker geeignet

Bezug aus TENCEL™ Fasern/Mais für Latexmatratzen

Schafschurwolle

    • selbstreinigend
    • wärmend
    • kontrolliert biologische Tierhaltung (kbT)

Schafschurwollenbezug für Latexmatratzen

Möchten Sie einen wärmenden Matratzenbezug? Dann wählen Sie Schafschurwolle. Soll der Bezug temperaturausgleichend sein, ist Baumwolle oder TENCEL™ Faser/Mais das richtige Material.

Welcher Lattenrost ist für Latexmatratzen geeignet?

Latexmatratzen passen sich der Form an und eignen sich für jeden Lattenrost. Ein günstigerer Lattenrost erfordert aber eine dickere Matratze (mit größerer Höhe). Bei einem hochwertigen Lattenrost sind auch leichtere Latexmatratzen möglich.

Grund: Bei einem günstigen Lattenrost mit starren Leisten findet der Druckausgleich nur in der Mitte an einem Punkt statt. Für mehr Sensibilität ist eine höhere Matratze daher besser.

Bei einem hochwertigen Tellerlattenrost findet der Druckausgleich in allen Bereichen statt, dank 3-dimensionaler Teller, die sich in jede Richtung biegen. Deshalb reicht bei hochwertigen Lattenrosten auch eine leichtere Latexmatratze aus.

Mehr Infos finden Sie auf unserer Seite für Lattenroste.


Wissenswertes

Beim Kauf einer Latexmatratze begegnen Ihnen viele Fachbegriffe wie Härtegrad, Raumgewicht oder Punktelastizität. Wir erklären Ihnen einfach und verständlich, was die Begriffe bedeuten und warum sie wichtig sind.

Was ist der Härtegrad?

Der Härtegrad drückt aus, wie fest eine Matratze ist. H1 ist die weichste Stufe, H5 die härteste. Bei zu weichen Matratzen können Kuhlen entstehen. Zu harte Matratzen können Rücken und Schulter verspannen. Die Härtegrade sind aber nicht genormt. Der richtige Härtegrad hängt von Körpergewicht und Liegegefühl ab.

Härtegrad Latexmatratze „Julian“

Faustregel: Bei niedrigem Körpergewicht weichen Härtegrad wählen, bei hohem Körpergewicht festen Härtegrad. Für Kinder und Jugendliche sowie Bauch- und Seitenschläfer eignen sich härtere Matratzen besser. Passen Sie diese Faustregel dann an Ihr bevorzugtes Liegegefühl (weich, mittel, fest) an.

Damit Ihnen die Auswahl des richtigen Härtegrads noch leichter fällt, benutzen wir bei LaModula den Begriff der Festigkeit. Dadurch wissen Sie direkt, wie sich die Matratze anfühlt. Die Tabelle zeigt Festigkeit und Härtegrad am Beispiel unserer Latexmatratze „Julian“.

Was ist das Raumgewicht?

Das Raumgewicht (gemessen in kg/m³) bezeichnet die Dichte der Latexmatratze. Je höher das Raumgewicht, desto langlebiger und punktelastischer ist die Matratze. Das Raumgewicht sollte mindestens bei 40 kg/m³ liegen, besser bei 70 kg/m³.

Unsere Naturlatex-Matratzen haben ein Raumgewicht von 70 kg/m³ (weiche Ausführung) bis zu 90 kg/m³ (feste Ausführung). Sie sind deutlich langlebiger als Kaltschaummatratzen oder synthetische Latexmatratzen: Diese klassischen Matratzen haben meist nur ein Raumgewicht von rund 40 kg/m³.

Sie profitieren also selbst bei unserer günstigsten Latexmatratze „Melissa“ von einer hohen Haltbarkeit durch mindestens 70 kg/m³ Raumgewicht.

Bei einem hohen Raumgewicht darf auch das Körpergewicht höher sein. Grund: Bei einem höheren Raumgewicht kann die Matratze der höheren Belastung (durch das hohe Körpergewicht) besser standhalten.

Was bedeutet Punktelastizität?

Punktelastizität bedeutet, dass die Matratze genau an den Punkten nachgibt, an denen der Körper aufliegt. Durch Einsinken von Schultern und Becken wird die Wirbelsäule entlastet. Punktelastische Matratzen haben 5 bis 7 Zonen. Bei 7 Zonen wird der Rücken mehr gestärkt. Naturlatex-Matratzen haben die höchste Punktelastizität.

Was sind Liegezonen?

Liegezonen sind eine Aufteilung einer punktelastischen Matratze, durch die alle Körperteile optimal aufliegen. In der Mitte liegt die Beckenzone, daneben die Zonen für Kopf, Schulter und Rücken. Bei 7 Zonen wird der Rücken am besten gestärkt.

Die Grafik zeigt den Aufbau unserer Liegezonen:

7 Liegezonen bei punktelastischen Latexmatratzen

K-S-R-B-R-S-K

K = Kopf
S = Schulter
R = Rücken
B = Becken

 

Alle Naturlatex-Matratzen von LaModula sind symmetrisch aufgebaut und haben 7 Liegezonen: So wird der Kopf- und Rückenbereich gestützt bzw. entlastet. Der Schulter- und Beckenbereich sinkt in die Matratze, um die Lendenwirbel zu stabilisieren. Um das Absinken in die Matratze zu ermöglichen, befinden sich an dieser Stelle größere Luftkammern.

Unsere Latexmatratzen passen sich also bestmöglich an Ihren Körper an – so genießen Sie stets hohen Liegekomfort!


Herstellung & Vorteile

Wir erklären Ihnen kurz und kompakt, wie eine Naturlatex-Matratze hergestellt wird und welche Vor- und Nachteile Latexmatratzen haben. Zudem erfahren Sie, wie schwer Latexmatratzen sind und wie lange eine Latexmatratze hält.

Wie wird eine Naturlatex­-Matratze hergestellt?

Naturkautschuk bzw. Naturlatex-Gewinnung

So wird eine Naturlatex-Matratze hergestellt:

  1. Anritzen des Kautschukbaums und Auffangen der Latexmilch
  2. Aufschäumen der Latexmilch
  3. Vulkanisierung: Erhitzen des Latexschaums mit Heizstiften, um kleine Luftkammern zu erzeugen
  4. Waschen des Latexkerns, um allergieauslösende Proteine zu entfernen

Die Vulkanisierung ist sehr wichtig: Durch die Erhitzung entstehen die für Latexmatratzen typischen Löcher (auch Stiftlatex genannt). Diese Vorgehensweise nennt sich Dunlop-Verfahren. Das macht die Matratze bequem, punktelastisch und sorgt für einen optimalen Luftaustausch bei jeder Bewegung.

Beim Talalay-Verfahren kommen noch 2 Stufen dazu, bei denen der Latex gefroren und wird. Damit wird der Matratzenkern schon vor der Vulkanisierung etwas fester. LaModula nutzt Dunlop für Naturlatex-Matratzen und Talalay für Bio-Topper. Beide Verfahren liefern ein gleichwertiges Ergebnis.

Auch das Waschen, Trocknen und Schleudern des Latexkerns ist wichtig: Bei günstigen Matratzen wird dieser Schritt oft ausgelassen oder nicht gründlich durchgeführt, sodass allergieauslösende Eiweißrückstände im Matratzenkern verbleiben. Unsere nachhaltigen LaModula-Matratzen bestehen aus 100 % Naturlatex, werden nach der Vulkanisierung sehr gründlich gewaschen und sind bedenkenlos für Allergiker geeignet.

Vorteile von Latexmatratzen

Schlafende Personen im Bett

  1. punktelastisch: Wirbelsäule wird entlastet, Rücken wird gestärkt
  2. gutes Schlafklima ohne Feuchtigkeit und Hitzestau
  3. für Allergiker geeignet
  4. stabilisiert Körper auch bei hohem Körpergewicht
  5. hohe Lebensdauer: hält 50 % länger als normale Matratzen
  6. pflegeleicht
  7. nachhaltig: aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt

Naturlatex ist so elastisch und anpassungsfähig wie kein anderes Material. Dadurch sind Naturlatex-Matratzen für Bauchschläfer, Rückenschläfer und Seitenschläfer geeignet.

Wenn Sie sich im Bett drehen und wenden, wird dort, wo Druck erzeugt wird, Luft ausgepresst und an anderer Stelle eingesaugt. Die offenen Poren des Matratzenkerns nehmen beim Schlafen Luft und Feuchtigkeit auf und geben diese später wieder an die Raumluft ab. So können Sie angenehme Nächte ohne Feuchtigkeit und Hitzestau verbringen. Das ist auch gut für Menschen, die im Schlaf schwitzen.

Naturlatex ist antibakteriell: Deshalb gibt es keinen Nährboden für Bakterien, Milben und Pilze. Auch Menschen mit einer Latexallergie können Latexmatratzen nutzen.

Mit dem Kauf einer Naturlatex-Matratze tun Sie nicht nur sich etwas Gutes, sondern auch der Umwelt: Naturlatex wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Bei der Herstellung wird nur 10 % der Energie zur Herstellung einer Kaltschaummatratze verbraucht.

Nachteile von Latexmatratzen

  1. höherer Preis
  2. hohes Gewicht
  3. anfänglicher Gummigeruch (nur bei synthetischen Latexmatratzen)

Der höhere Preis von Latexmatratzen wird oft wieder reingeholt, weil Latexmatratzen ca. 50 % länger halten als normale Matratzen. Um die Naturlatex-Matratzen trotz des höheren Gewichts leicht tragen und wenden zu können, haben wir robuste Wendeschlaufen an allen LaModula-Matratzen angebracht.

Der Nachteil mit dem unangenehmen Geruch entfällt bei unseren Matratzen, weil LaModula ausschließlich Latexmatratzen aus 100 % Naturlatex anbietet: Durch das natürliche Material entsteht kein Gummigeruch wie bei mit Erdöl hergestellten synthetischen Latexmatratzen.

Wie viel wiegt eine Latexmatratze?

Latexmatratzen wiegen im Schnitt zwischen 14 und 32 kg. Das Gewicht hängt vom Matratzenmodell und dem Härtegrad ab. Je höher der Härtegrad, desto höher ist das Gewicht.

Die Tabelle zeigt das Gewicht der LaModula-Matratzen:

Härtegrad Melissa Mario Julian
H2 (weich) - - 25 kg
H3 (medium) 20 kg 21 kg 29 kg
H4 (fest) 23 kg 25 kg 32 kg


Auf Wunsch liefern wir Ihre Latexmatratze direkt bis in die Wohnung, packen sie aus, und platzieren sie fachgerecht auf dem Lattenrost. Falls Sie nicht schwer heben können, brauchen Sie sich also keine Sorgen machen.

Details zu unserem Montageservice:

 
  • Das Speditionsteam vereinbart mit Ihnen den gewünschten Tag der Zustellung.
  • Ihre Bestellung wird Ihnen gut verpackt auf einer hölzernen Einwegpalette an der Bordsteinkante übergeben. Die Einwegpalette kann abhängig von den bestellten Produkten eine Länge von bis zu 255 cm haben.

Speditionsgut
Frei Bordsteinkante

  • Transport an Ihre Adresse
  • Ware wird auf einer hölzernen Einwegpalette übergeben
 
  • Das Speditionsteam vereinbart mit Ihnen den gewünschten Tag der Zustellung.
  • Die einzelnen Produkte Ihrer Bestellung werden Ihnen verpackt bis an den Verwendungsort z. B. Ihr Schlafzimmer getragen.
  • Die Einwegpalette wird wieder mitgenommen.
  • Die Anlieferung erfolgt durch eine spezialisierte Spedition mit zwei Mann-Service.

Speditionsgut
UNSER TIPP: Abtragen

  • 2-Mann-Service
  • Zustellung bis in die Wohnung
  • Einwegpalette wird wieder mitgenommen
 
  • Das Montageteam vereinbart mit Ihnen einen Zustelltermin.
  • Die einzelnen Produkte Ihrer Bestellung werden Ihnen bis an den Verwendungsort in Ihrer Wohnung z. B. Ihr Schlafzimmer getragen.
  • Ihre Produkte werden durch fachkundige Handwerker professionell montiert.
  • Die Handwerker entsorgen das Verpackungsmaterial fachgerecht.
  • Die Lieferzeit kann sich dadurch um bis zu acht Werktage verlängern.
  • Für hochgebaute Möbel wie z. B. Schränke, Regale oder Kommoden empfehlen wir eine Befestigung an einer stabilen Wand. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Montageteams keine Wände anbohren, weil sie den Aufbau der Wände (unterschiedliche Ziegelarten, Holz, Gipskarton, etc.) und den Verlauf der Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, Heizung, etc.) in den Wänden nicht kennen. Falls von Ihnen gewünscht, montieren die Montageteams die mitgelieferten Winkel für die Kippsicherung gerne am Möbel.

Speditionsgut
Montageservice

  • 2-Mann-Service
  • Zustellung bis in die Wohnung
  • Auspacken
  • Entsorgen der Verpackung
  • Fachgerechte Montage

Wie lange hält eine Latexmatratze?

Latexmatratzen halten je nach Qualität 10-15 Jahre. Herkömmliche Federkernmatratzen oder Kaltschaummatratzen halten meist nur ca. 7 Jahre.

Um die Haltbarkeit zu erhöhen, sollten Sie alle paar Monate die Latexmatratze reinigen und wenden.


Alternativen

Sind Sie sich unsicher, ob eine Naturlatex-Matratze die richtige Wahl ist? Wir zeigen Ihnen, welche anderen Arten von Latexmatratzen es gibt und welche Vor- und Nachteile diese haben. Außerdem erfahren Sie, wie sich Latexmatratzen von den klassischen Federkern- und Kaltschaummatratzen unterscheiden.

Welche Arten von Latexmatratzen gibt es?

Eine Latexmatratze besteht aus einer der 4 Arten Naturlatex, synthetischer Latex, Mischlatex oder Schichtlatex:

  Naturlatex synthetischer Latex Mischlatex & Schichtlatex
Material Saft des Kautschukbaums Latexkern wird künstlich ohne Naturlatex hergestellt Mischung aus Naturlatex und synthetischem Latex. Bei Schichtlatex: Kern aus Naturlatex, äußere Schicht aus synthetischem Latex
Vorteile ✔️ für Allergiker geeignet
✔️ hohe Punktelastizität
✔️ gute Belüftung
✔️ langlebig
✔️ günstiger
✔️ leichter
✔️ Kompromiss zwischen Naturlatex und synthetischem Latex
Nachteile ❌ hohes Gewicht
❌ teurer
❌ kürzere Haltbarkeit
❌ verwendet Chemikalien
❌ oft unangenehmer Geruch
❌ allergische Reaktionen möglich
❌ häufiger Schimmelbildung
❌ nicht genormt: kann 90 % Naturlatex enthalten oder auch nur 10 %
❌ Qualität kann stark schwanken
❌ unangenehmer Geruch, Allergien und Schimmelbildung möglich
  Naturlatex
Material Saft des Kautschukbaums
Vorteile ✔️ für Allergiker geeignet
✔️ hohe Punktelastizität
✔️ gute Belüftung
✔️ langlebig
Nachteile ❌ hohes Gewicht
❌ teurer
  synthetischer Latex
Material Latexkern wird künstlich ohne Naturlatex hergestellt
Vorteile ✔️ günstiger
✔️ leichter
Nachteile ❌ kürzere Haltbarkeit
❌ verwendet Chemikalien
❌ oft unangenehmer Geruch
❌ allergische Reaktionen möglich
❌ häufiger Schimmelbildung
  Mischlatex & Schichtlatex
Material Mischung aus Naturlatex und synthetischem Latex. Bei Schichtlatex: Kern aus Naturlatex, äußere Schicht aus synthetischem Latex
Vorteile ✔️ Kompromiss zwischen Naturlatex und synthetischem Latex
Nachteile ❌ nicht genormt: kann 90 % Naturlatex enthalten oder auch nur 10 %
❌ Qualität kann stark schwanken
❌ unangenehmer Geruch, Allergien und Schimmelbildung möglich


Fazit:
Latexmatratzen aus Naturlatex haben deutlich mehr Vorteile als Matratzen aus synthetischem Latex bzw. Mischlatex/Schichtlatex. Die längere Haltbarkeit gleicht auch den höheren Preis von Naturlatex-Matratzen aus.

Welche Alternativen zu Latexmatratzen gibt es?

Die häufigsten zu Latexmatratzen sind Federkernmatratzen, Kaltschaummatratzen und Viscomatratzen. Die Tabelle zeigt die Vor- und Nachteile gegenüber Latexmatratzen:

  Federkernmatratze Kaltschaummatratze Viscomatratze Latexmatratze
Material Sprungfedern im Matratzenkern aufgeschäumter Kunststoff Polyurethan Viscoschaum aufgeschäumter Saft des Kautschukbaums
Vorteile ✔️ guter Luftaustausch
✔️ keine Schimmelbildung
✔️ günstig
✔️ guter Luftaustausch
✔️ günstig
✔️ hohe Stabilität und Anpassungs-fähigkeit ✔️ gute Belüftung in Sommer und Winter, ohne Feuchtigkeit und Hitzestau
✔️ punktelastisch: Wirbelsäule wird entlastet, Körper kann optimal in Matratze einsinken
✔️ für Allergiker geeignet
✔️ lange Haltbarkeit
✔️ nachhaltig: aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
Nachteile ❌ schlecht für Winter geeignet, Körperwärme wird nicht gut gespeichert
❌ Matratzen sind oft hart
❌ anfällig gegenüber Milben und Bakterien
❌ nur flächenelastisch
❌ Liegekuhlen entstehen sehr schnell
❌ schlecht für Sommer geeignet, Wärme wird gespeichert
❌ Matratze nimmt Schweiß schlecht auf
❌ hohes Gewicht
❌ höherer Preis
  Federkernmatratze
Material Sprungfedern im Matratzenkern
Vorteile ✔️ guter Luftaustausch
✔️ keine Schimmelbildung
✔️ günstig
Nachteile ❌ schlecht für Winter geeignet, Körperwärme wird nicht gut gespeichert
❌ Matratzen sind oft hart
  Kaltschaummatratze
Material aufgeschäumter Kunststoff Polyurethan
Vorteile ✔️ guter Luftaustausch
✔️ günstig
Nachteile ❌ anfällig gegenüber Milben und Bakterien
❌ nur flächenelastisch
❌ Liegekuhlen entstehen sehr schnell
  Viscomatratze
Material Viscoschaum
Vorteile ✔️ hohe Stabilität und Anpassungs-fähigkeit
Nachteile ❌ schlecht für Sommer geeignet, Wärme wird gespeichert
❌ Matratze nimmt Schweiß schlecht auf
  Latexmatratze
Material aufgeschäumter Saft des Kautschukbaums
Vorteile ✔️ gute Belüftung in Sommer und Winter, ohne Feuchtigkeit und Hitzestau
✔️ punktelastisch: Wirbelsäule wird entlastet, Körper kann optimal in Matratze einsinken
✔️ für Allergiker geeignet
✔️ lange Haltbarkeit
✔️ nachhaltig: aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt
Nachteile ❌ hohes Gewicht
❌ höherer Preis


Eine weitere Alternative zu Latexmatratzen sind Naturmatratzen aus Kokos oder Rosshaar. Eine Übersicht über alle verfügbaren ökologischen Matratzen finden Sie auf unserer Seite zu Bio-Matratzen.

Wie unterscheiden sich Kaltschaummatratzen und Naturlatex-Matratzen?

Kaltschaummatratzen bestehen aus künstlichem Material (auch synthetisch genannt). Sie sind anfällig gegenüber Milben und Bakterien. Außerdem sind sie nur flächenelastisch, sodass die einzelnen Körperteile nicht optimal in die Matratze einsinken können. Zudem bilden sich schnell Kuhlen in der Kaltschaummatratze. Dafür sind sie günstiger.

Latexmatratzen mit dem Zusatz 100 % Naturlatex werden ausschließlich aus dem Saft des Kautschukbaums hergestellt. Sie enthalten keine Chemie, sind antibakteriell und damit für Allergiker geeignet. Naturlatex-Matratzen sind besser für den Körper beim Schlafen: Durch die Punktelastizität können die einzelnen Körperteile optimal in die Matratze einsinken. Naturlatex-Matratzen sind teurer, halten aber meist 50 % länger als Kaltschaummatratzen.

Sind Bio-Topper eine Alternative zur Latexmatratze?

Bio-Topper sind eine gute Alternative zu Latexmatratzen, wenn Sie bereits eine gute, aber zu harte Latexmatratze besitzen. Grund: Ein Topper ist eine Art „Mini-Matratze“, die auf die normale Matratze draufgelegt wird. Mit dieser zusätzlichen Schlafunterlage können Sie den Komfort der vorhandenen Matratze deutlich verbessern.

Ein Bio-Topper hat dieselben Vorteile wie Naturlatex-Matratzen: Er besteht aus 100 % Naturkautschuk, ist punktelastisch und hat einen waschbaren Bezug.

Zudem sind Topper günstiger als normale Naturlatex-Matratzen: Unseren Bio-Topper gibt es bereits ab 455 Euro.


Gesundheit

Wir beantworten die Frage, ob Latexmatratzen schadstofffrei sind und zeigen Ihnen, mit welchem Zertifikat Sie schadstoffgeprüfte Matratzen erkennen können. Außerdem klären wir, ob Latexmatratzen für Allergiker sowie für Kinder und Babys geeignet sind.

Sind Latexmatratzen frei von Schadstoffen?

Latexmatratzen, die komplett oder teilweise aus synthetischem (künstlichem) Latex bestehen, werden mit Chemie hergestellt: Sie werden aus erdölbasierten Materialien gefertigt und mit zahlreichen Chemikalien versehen.

Matratzen aus 100 % Naturlatex bestehen aus dem aufgeschäumten Saft des Kautschukbaums. Das ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff. Trägt die Naturlatex-Matratze das Siegel STANDARD 100 by OEKO-TEX, liegt die Schadstoffmenge im gesundheitlich unbedenklichen Bereich.

Was bedeutet STANDARD 100 by OEKO-TEX®?

OEKO-TEX ist ein Prüfsystem für Textilien. Es überprüft die Produkte auf Schadstoffe, Pestizide und andere problematische Inhaltsstoffe. Liegt die Schadstoffmenge unter den Grenzwerten, erhält das Produkt das Zertifikat.

Viele der Grenzwerte sind strenger als nationale und internationale Vorgaben. Achten Sie beim Kauf Ihrer Naturlatex-Matratze daher auf das OEKO-TEX-Siegel. Alle LaModula-Matratzen tragen das Siegel und sind damit schadstoffgeprüft.

Sind Latexmatratzen für Kinder und Babys geeignet?

Naturlatex-Matratzen sind gut für Kinder und Babys geeignet. Wählen Sie beim Kauf aber mindestens eine Matratze mit mittlerem Härtegrad. Grund: Kinder schwitzen häufiger im Schlaf. Deshalb sollte die Matratze besonders atmungsaktiv sein.

Wir empfehlen einen festen Härtegrad, weil damit zusätzlich die Wirbelsäule Ihres Kindes beim Schlaf stabilisiert wird.

Weiterer Tipp: Wählen Sie keine zu kleine Matratze, selbst wenn Ihr Kind noch klein ist. Grund: Latexmatratzen sind auf eine lange Lebensdauer ausgerichtet. Vor allem Babys wachsen aber sehr schnell. Wenn Sie eine zu kleine Naturlatex-Matratze wählen, passt sie nach kurzer Zeit nicht mehr.

Mehr Details finden Sie auf unserer Seite für Kindermatratzen.

Sind Latexmatratzen für Allergiker geeignet?

Latexmatratzen sind für Hausstauballergiker geeignet, weil sich keine Milben bilden können. Auch Menschen mit Latexallergie vom Typ IV können Latexmatratzen bedenkenlos verwenden. Menschen mit Typ-I-Allergie können Latexmatratzen verwenden, sofern der Latex nach dem Aufschäumen gründlich gereinigt wurde.

Grund: Beim Waschen, Schleudern und Trocknen des Latexkerns werden Eiweißrückstände (Proteine) entfernt, die Allergien auslösen können. Alle Naturlatex-Matratzen von LaModula werden gründlich gereinigt: Sie können unsere Matratzen also auch mit einer Latexallergie problemlos verwenden.


Reinigung

Wir zeigen Ihnen eine schnelle Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihre Latexmatratze korrekt reinigen.

Warum sollte ich Latexmatratzen regelmäßig lüften?

Wenn Sie die Latexmatratze hin und wieder lüften, kann Feuchtigkeit entweichen und es bildet sich kein Schimmel. Matratzenbezüge, Kissen und Bettbezüge sollten Sie regelmäßig waschen, um Bakterien, Keime und Hausstaubmilben loszuwerden.

Wie reinige ich eine Latexmatratze?

So reinigen Sie Ihre Latexmatratze korrekt:

  1. Entfernen Sie den Topper bzw. Bezug der Latexmatratze.
  2. Waschen Sie Bezüge aus Bio-Baumwolle und TENCEL-Faser/Mais bei max. 40 °C ohne Schleudern. Bezüge aus Schafschurwolle sind selbstreinigend: hier reicht auslüften und durchschütteln an der frischen Luft.
  3. Lüften Sie die Matratze eine Stunde in einem gut belüfteten Raum oder im Freien aus.
  4. Wenden Sie die Latexmatratze. So bekommt der Latex seine ursprüngliche Form wieder und Restfeuchtigkeit kann besser entweichen.
  5. Ziehen Sie den Topper bzw. Bezug wieder auf die Matratze auf.

Hinweis für Allergiker:

40 °C reichen aus, um Schmutz vom Bezug zu entfernen. Bakterien und Keime verschwinden aber erst bei 60 °C. Bei 60 °C würde der Bezug aber einlaufen.

Lösung: Waschen Sie den Bezug bei 30 °C. Spülen Sie den Bezug danach 3-4-mal unter kaltem Wasser gut durch und ziehen Sie ihn mehrmals in Form (beugt dem Einlaufen vor). Das Ergebnis entspricht einem Waschgang mit 60 °C.


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