So schläft und wohnt die Skisportlerin Kathi Truppe

Katharina Truppe, die Slalom- und Riesenslalomläuferin aus Altfinkenstein in Kärnten, gehört seit 2017 der österreichischen Ski-Nationalmannschaft an. Kathi, wie sie liebevoll genannt wird, ist stolze Besitzerin eines LaModula Zirbenbettes „Valentina“. Uns von LaModula hat natürlich besonders interessiert, wie sie dieses in ihr Wohnumfeld integriert hat. Kathi war gerne bereit, uns in Ihrem Zuhause willkommen zu heißen.

Das Zirbenbett Valentina von Kathi Truppe

Der Zwanzgerhof

Kathi wohnt am Zwanzgerhof, dem Bauernhof ihrer Eltern. Dort leben auch ihre beiden Geschwister. Im Nebenhaus sind die Großeltern zu Hause. Wenn man zum Zwanzgerhof, fährt, ist man gleich rundum von Natur umgeben, er liegt in 930 m Seehöhe mit Blick auf den Faaker See. Unmittelbar vor dem Hof überrascht uns ein Zirbenbaum. Auch von Kathis Zimmer aus hat man einen Blick auf diese Kiefernart, die üblicherweise auch in wesentlich höheren Lagen zu finden ist.

Schon der Eingangsbereich verrät, wer hier zu Hause ist: Start-Trikots, wie jenes vom ersten Weltcup-Slalom in Levi und das aus der Flachau, werden hier präsentiert. Dort hat Kathi ihre bisher beste Platzierung, den 6. Platz, erfahren. Eine ganz besondere Startnummer bewahrt Kathi Truppe in ihrem Zimmer auf – es ist das Trikot vom deutschen Top-Skifahrer Felix Neureuther mit Widmung. Die Startnummer erhielt Kathi als Geschenk und sieht es als Motivation für die eigene Erfolge.

Die Wohnung von Kathi – gemütlich, klein und fein

Die Wohnung von Kathi lädt sofort zum Wohlfühlen ein. Betritt man das Apartment mit Blick auf die Berge, ist man gleich mittendrin. Eine Kochnische, ein Sofa, ein kleiner Couchtisch und Regale, darunter eines in Schiffform, sowie zwei Kommoden bilden das Wohnzimmer. Handtaschen, Düfte, Erinnerungsstücke – alles findet hier seinen Platz. Die rote Wand hinter dem Sofa hat Kathi mit Fotos von verschiedenen Anlässen und Accessoires geschmückt, das LaModula Zirbenflockensackerl verströmt einen angenehmen, beruhigenden Duft. An der Wand findet man ein Bild, das es Kathi besonders angetan hat. Sie erzählt, dass es „nur“ ein Geschenkpapier sei. Sie war aber so davon begeistert, dass es ihre Schwester gleich einrahmen ließ. Es stammt aus Neuseeland, wohin die erste Auslandsreise führte und wo sie Erfolge im Nachwuchskader feierte.

Das Schlafzimmer als Rückzugsort

Nun wollten wir natürlich wissen, wie Kathi im LaModula Zirbenbett „Valentina“ schläft. Durch eine Tür gelangt man vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer samt großzügigem Balkon, wir nehmen den angenehmen Duft des Zirbenholzes sofort wahr. Wenn Kathi von längeren Reisen zurückkehrt, freut sie sich bereits auf das duftende Bett, das den Lieblingsplatz ihrer Wohnung darstellt.

Kathi wurde auf das Zirbenholz und dessen wohltuende Wirkung aufmerksam, als sie ein neues Bett brauchte. Damals dachte sie sich: „Zirbe wäre klass“. Das im Holz enthaltene Pinosylvin reduziert ja nachweislich den Herzschlag, wirkt gegen Wetterfühligkeit und trägt zu Ausgeglichenheit bei. Wie es der Zufall will, flatterte genau zu dieser Zeit ein Katalog von LaModula ins Haus. Kathi wollte selbst die Erfahrung machen, wie es sich in einem Zirbenbett schläft. Als Mensch von schnellem Entschluss dauerte es nicht lange, bis Kathi den LaModula Schauraum besuchte. Dort wurde sie gut beraten und bald fündig. Das schlichte und charmante Schwebebett „Valentina“ aus hellem, freundlichem Zirbenholz mit den dazu passenden Nachttischen wurde ausgewählt und schmückt nun ihr Schlafzimmer. Eine Kommode, verziert durch Fotos, Uhren und Schmuck sowie ein Massivholz-Kleiderschrank harmonieren perfekt mit dem freundlichen Holz der Zirbelkiefer.

Kathi zieht sich gerne in ihr Schlafzimmer zurück, um Abstand vom Rummel mit Reisen, Trainings und Rennen zu gewinnen. Auch bestärkt sie sich hier selbst, indem sie gute Ergebnisse und perfekte Trainings- und Rennläufe geistig Revue passieren lässt.  

Der Zirbenduft dient der Entspannung

Der wohltuende Zirbenduft hat es Kathi überhaupt angetan, auf ihren Reisen vermisst sie ihn oft. Zwar begleitet sie auch ein Herz aus Zirbenholz immer, wenn sie länger unterwegs ist, es ersetzt aber nicht ihr geliebtes LaModula Bett „Valentina“, wenn sie mehr als 200 Nächte im Jahr im Hotel verbringt. Auch einen Reisepolster hat sie immer mit dabei, so wird der zumindest der Kopf gebettet wie daheim. Ein Zirben-Brotkisterl nennt sie ihr eigen, und sogar die Handyhalterung ist aus dem Holz der Arve, wie es bei unseren westlichen Nachbarn, den Schweizern, auch genannt wird. Diese kann die Strahlung des Smartphones reduzieren. Und der Blick auf den Zirbenbaum vom Balkon aus hilft beim Abschalten.

Früher war Kathis Wohnung ein Gästezimmer, die Familie vermietet bereits „seit immer“ Zimmer. So kann man also seinen Urlaub direkt bei der Weltcup-Skiläuferin Kathi Truppe buchen. Das Zimmer „Bergblick“, in dem es sich Kathi gemütlich eingerichtet hat, liegt neben dem Zimmer „Seeblick“ mit direktem Blick auf den schönen Faaker See. Noch ein weiteres Gästezimmer auf derselben Ebene lädt zum Besuch ein.

Die Skiläuferin ist gerne zu Hause, es ist der Ort, wo sie sich am wohlsten fühlt. Die ruhige Umgebung dient ihr als Rückzugsort. Vor allem im Sommer, wo sie nach den stressigen Tagen und Nächten der Skisaison mehr Zeit in Altfinkenstein verbringt. Dann hilft sie auch bei der Heuarbeit im steilen Gelände, wo der Traktor nicht hinkommt oder beim Melken der mehr als 20 Kühe. Umgeben von reiner Natur leben am Hof noch Schweine und Zwergziegen, ein Esel und ein Minischwein. Natürlich darf auch ein Hund am Hof nicht fehlen. Pacco bewacht das Haus und hat neben den Gästen auch die Katzen Smartie und Ronaldo im Blickfeld.

In jeder Ecke in Kathis Zuhause findet man Erinnerungsstücke an Aufenthalte im Ausland. Kathi sammelt Schildmützen oder „Käppis“ von mancherlei Orten. Die Wollschuhe aus Schweden, handgestrickte Socken und eine Uhr aus Amerika bringen die große weite Welt in die kleine Wohnung.

Schlafen und Sport

Schlafen ist neben dem Training und der Ernährung ein Faktor des Erfolgs. Nur wer ausgeruht ist, kann sich voll konzentrieren und ist leistungsfähig. Kathi hat kein bestimmtes Schlafritual, aber sie schläft bevorzugt auf dem Bauch, dann schläft sie auch besser ein. Vor Wettkämpfen ist die Nervosität oft sehr groß, die Nächte sind dann nicht immer so, wie sie es sich wünscht. Langsames und tiefes Atmen bringt hier Abhilfe. Am nächsten Morgen ist die ganze Aufmerksamkeit auf das Rennen gerichtet und die Aufregung vergessen, im Starthaus denkt sie dann nur noch „Kathi, gib einfach Gas!“. Wenn das Rennen vorüber ist und es Zeit zur Erholung gibt, wird schon ab und zu auch ein beruhigendes Nachmittagsschlaferl eingelegt. So ist sie für den nächsten Tag und die sportlichen Anforderungen gerüstet.

Kathis Skierfolge

Mit dem Alter von drei Jahren startete Kathi Truppe ihre ersten Skifahr-Erfahrungen auf Plastik-Ski. Nach ersten Rennerfolgen in der Volksschule folgten der Schülercup und bald darauf erste internationale Rennen mit Stockerlplätzen. Das erste FIS-Rennen bestritt sie 2012 in Sölden. Darauf folgten der ÖSV-Nachwuchskader und Europacup-Rennen. 2015 wurde sie in den A-Kader des ÖSV aufgenommen und startete in der Flachau ihr erstes Weltcuprennen. Die ersten Punkte wurden eingefahren, darunter Topresultate. Seit 2017 ist sie Mitglied der österreichischen Nationalmannschaft. Dadurch war auch eine Teilnahme bei der WM in St. Moritz 2017 gesichert. Als Lieblingshänge bezeichnet Kathi jenen in Aspen, wo sie ihre ersten Weltcup-Punkte erzielte und die Flachau, einerseits weil sie den Hang liebt, aber auch wegen der besonderen Stimmung beim Heimrennen, die durch die eigenen Fans geschaffen wird.

Im Oktober hat Kathi einen Teil der Matura in der Kaderschule in Salzburg absolviert. Dazu gratulieren wir sehr herzlich! Während der Rennen in der Wintersaison pausiert die Schule, im April geht es wieder weiter. Für die kommenden Rennen am 9.12. in St. Moritz beim Parallel Slalom und am 21.12. in Courchevel  (Riesenslalom und Slalom) sowie am 28.12. beim Heimrennen am Semmering (Riesenslalom und Slalom) drücken wir Kathi ganz fest die Daumen!